KURA^DENKA, the Footprint of the Jaguar

KURA^DENKA, Auf den Spuren des Jaguars

Author: Dagmar Reinhard

KURA^DENKA, Auf den Spuren des Jaguars 7Melvin Gonzalez Rojas alias KURA^DENKA, ist Teil der Boruca Gemeinschaft und Mitglied der Kommission für die Bewahrung des Erbes der indigenen Ureinwohner. Er ist ein sehr begabter Künstler: seine Spezialität sind kleine Schnitzereien und die bunten Bilder, die der talentierte Maler selbst malt. Er ist Sohn eines Boruca-Häuptlings, der einst ein prominenter Lehrer, Maler und Maskenbildner war. Kamel hat schon an diversen Ausstellungen teilgenommen, inklusive Kunst und Theater Festivals so auch während des  Festivals der Sphären, im Nationaltheater, in dem renommierten Museum für costaricanische Kunst und während der Expotural, einer großen  Natur- und Tourismusmesse in Madrid, Spanien.

.Im Jahr 2020 musste sich Kamel so wie viele andere neu erfinden. Er ließ den Maskenbau und das Malen beiseite, tauschte Pinsel für Pinsel, und begann damit Gemälde zu malen. Wir treffen ihn in der nähe des neuen

Plaza Ventana Shopping Centers in der Nähe von Ojochal, wo er gerade die Inneneinrichtung eines der Geschäfte mit einer berauschenden, überlebens-echten Szenerie wilder Tiere neu gestaltet.

“Ich habe gelernt mit den XXL-Pinseln genauso gut umzugehen, wie mit den normalen Pinseln”, erklärt Kamel schmunzelnd.  In Ojochal hat er einen großen Jaguar nebst indianischer Maske und einem durch die Szenerie schneidenden Sonnenstrahlen künstlerisch festgehalten

KURA^DENKA, the Footprint of the Jaguar

“Ich liebe Katzen, speziell ^ KURA, also Jaguare, haben es mir angetan. Aus dem Grund signiere ich alle meine Kunstwerke mit KURA^ DENKA was auf deutsch soviel wie die Abdrücke des Jaguars bedeuten.”

 “Während des Jahres 2020 habe ich Manuel Antonio, Jaco, Sierpe, Puerto Viejo und einer Vielzahl anderer Orte gearbeitet. Meine Familie in Boruca habe ich deswegen das ganze Jahr kaum gesehen.”

Die Boruca-Indianer sehen es als ihre Mission an, die Mythologie und Spiritualität, die alte Kultur, die Geschichte und das Wissen ihrer Ahnen zu bewahren und die voller Symbole steckende Sprache der Boruca wiederzubeleben.

“Ich bin stolz auf meine Herkunft und die Kultur meiner Vorväter und ermuntere die Leute dazu meinen Stamm zu respektieren und ihn zu protegieren, als Teil des Kampfes für die Umwelt und für den Schutz bedrohter indigener Völker.”

Ende letzten Jahres veranstalteten die Krieger des Boruca-Stammes den traditionellen “Tanz der kleinen Teufel”, diesmal ohne Zuschauer, so wie sie es eigentlich seit Jahrzehnten gewohnt sind. Um den “Tanz der Teufel” aufzuführen, laufen die Boruca-Krieger dreimal um das Dorf unter Applaus der Einwohner. Selbstredend ohne Einsatz moderner Technik denn das hätte mit der Erhaltung alter Bräuche nichts zu tun.

“Es ist an uns, der Jugend, das Erbe unserer Vorväter für unsere Nachkommen zu erhalten”, fügt Kamel hoffnungsvoll hinzu.

 

 

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Veröffentlicht in Südpazifik Erkunden.